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Aufbereitungsanlage

Rohstoffe wie Kohle, Erze und Natursteine werden mit einer Aufbereitungsanlage für die industrielle Weiterverarbeitung vorbereitet. Die Aufbereitung der Rohstoffe erfolgt unmittelbar im Anschluss an die Förderung.

Die Aufbereitung der einzelnen Rohstoffe ist unterschiedlich.

Die Aufbereitung von Erzen trennt die Metallerze von Kalkstein, Tonerde und Kieselsäure. Gleichzeitig werden die Erze von Oxiden, Sulfiden und anderen Verunreinigungen gesäubert. Dieser Vorgang ist notwendig, da bei der metallurgischen Verarbeitung ansonsten erhebliche Probleme auftreten könnten. Zudem würde sich die anfallende Menge an Sondermüll bei der Verhüttung unnötig erhöhen.

Rohkohle wäre ohne den Prozess der Aufbereitung gar nicht nutzbar. Die Aufbereitungsanlage trennt die Kohle zu diesem Zweck von Sandstein und Ton- sowie Brandschiefer, Kalkspat und Schwefelkies.

Aufbereitungsanlagen für Naturstein, Sand und Kies filtern die unterschiedlichen Rohstoffe hauptsächlich nach Korngröße.

Die Aufbereitungsanlage zerkleinert die Rohstoffe, trennt sie in die unterschiedlichen Bestandteile und filtert sie nach Größe. Hydrozyklone und Flotationsreagenzien trennen diese dann in der Folge noch einmal nach Gewicht. Während des Prozesses der Aufbereitung werden metallhaltige Filter-Stäube oder Hüttenumlaufprodukte zugefügt, um die anschließende Verarbeitung zu erleichtern.